Rallycross: Erfolgreicher „Osterausflug“ brachte Alois Höller einen zweiten Platz

MARIA POCS. Erfolgreich verlief der sportliche „Osterausflug“ für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller: Beim FIA-Zone-Lauf im ungarischen Maria Pocs holte der Routinier mit einem zweiten Rang wichtige Punkte.

 

Dabei roch es nach dem Training und den ersten Vorläufen sogar nach einer Sensation: Bei nassen Bedingungen hatte Höller die Nase ganz vorne. Mit zunehmend trockener werdenden Bahn musste der Ford-Pilot aber dem PS-Vorteil der Konkurrenz Tribut zollen – und sicherte sich dennoch die Pole-Position für das Finale um den Tagessieg. In diesem verpasste ihm der spätere Sieger Tamás Karai (Audi A1) gleich in der ersten Kurve einen derart heftigen Rammstoß, dass es kurzfristig sogar in Richtung Reifenstapel ging. Mit seinem ganzen Können fing Alois Höller seinen Boliden wieder ein und brachte ihn letztlich als sicherer Zweiter ins Ziel.

 

„Die Attacke von Karai war alles anderes sauber, normalerweise wird man für so etwas disqualifiziert. Zum Glück konnte ich weiterfahren. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden: der zweite Platz geht in Ordnung und bringt eine Menge Punkte für die Meisterschaft“ bilanzierte der Mühlviertler seinen österlichen Auftritt an der ungarisch-rumänischen Grenze.