Alois Höller zeigte bei Rallycross-Doppel in Greinbach mit Topleistungen auf

Mit Topleistungen zeigte der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta) beim nationalen Rallycrossauftakt am 18. und 19. Juli  im PS-Racing-Center im steirischen Greinbach auf: Der Mühlviertler wurde einmal Zweiter und einmal Dritter.

Den zweiten Platz holte der Mühlviertler im Rennen am Sonntag. Dort lieferte er sich mit dem früheren Rallye-Weltmeister Manfred Stohl – dieser brachte einen elektrisch angetriebenen Ford Fiesta an den Start – ein hochklassiges Duell. Im Finale fehlten Höller gerade einmal knapp zwei Sekunden auf das „Drehmomentwunder“ seines Konkurrenten. „Ich bin erstaunlich gut mitgekommen. Das Elektrofahrzeug funktioniert am Start unglaublich gut – umso mehr freue ich mich, dass ich in der Folge fast immer auf Augenhöhe war“, zeigte sich der Routinier zufrieden.

Nicht ganz so gut lief es im ersten Rennen am Samstag: Nach starken, ersten Vorläufen musste der RUBBLE MASTER-Pilot vor dem Finale mit einem technischen Defekt vorzeitig die Segel streichen. „Das vordere Differential und die Halbachse haben sich vertschüsst. Eine rechtzeitige Reparatur ist sich dabei nicht mehr ausgegangen. Wir hatten alle Hände voll zu tun, um unser Auto für den Sonntag wieder rennfertig zu bekommen – die gesamte Mannschaft hat dabei einen großartigen Job gemacht“ streute Höller seiner Crew Rosen.

Immerhin wurde er noch als Dritter gewertet – und konnte damit zum Auftakt der heimischen Meisterschaft gleich einmal wichtige Punkte mit nach Hause nehmen: Weil Manfred Stohl für die ÖM nicht gewertet wird, gab es die Zähler für den ersten und den zweiten Rang.