Rallycross-Doppel in Fuglau: Höller ließ bei Hitzeschlacht mit zwei Siegen nichts anbrennen

Nichts anbrennen ließ der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) am vergangenen Wochenende beim Rallycross-Doppel in Fuglau: Bei extremer Hitze hatte der Götzendorfer in beiden Rennen die Nase klar vorne.

„Es war enorm heiß, die Temperatur im Cockpit war eine echte Herausforderung“, sagte Höller zu den speziellen Rahmenbedingungen. So heiß es dabei hinter dem Lenkrad auch war – sportlich kam er trotzdem nicht wirklich ins Schwitzen: In dem dünn besetzten Feld zeigte er von Beginn weg, wer der Herr im Haus ist und hatte am Samstag sowohl in den Vor- als in den Finalläufen die Nase klar vorne.

Am Sonntag schien es vorerst in einer ähnlichen Tonart weiter zu gehen – ehe die Technik den Ambitionen fast einen Strich durch die Rechnung machte: Im zweiten Vorlauf machte das Getriebe an seinem Boliden schlapp. Im Stil eines Formel 1-Teams wurde dieses von der Mechanikercrew in einer knappen halben Stunde gewechselt. Höller kam pünktlich zum Start und bedankte sich für die schrauberische Meisterleistung mit einem weiteren Sieg.

Durch die beiden Erfolge machte der Götzendorfer einen wichtigen Schritt in Richtung erfolgreicher Staatsmeisterschafts-Titelverteidigung. International sieht es mit einer solchen inzwischen nicht mehr besonders gut aus: Nachdem zahlreiche Rennen Corona bedingt abgesagt wurden, könnte es in der FIA-Zone 2020 überhaupt keine Wertung geben. Alois Höller lässt damit die für kommende Woche geplante Reise nach Slomczyn (Polen) aus und gibt in 14 Tagen bei einem zur österreichischen und ungarischen Meisterschaft zählenden Rennen in Greinbach wieder Gas.