Rallycross in Greinbach: Ein früher erster Matchball für Alois Höller

Deutlich früher als in einem „normalen“ Rennjahr könnte der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) am kommenden Wochenende beim Rallycross in Greinbach den Titelsack zumachen: Mit einem Spitzenplatz könnte er sich den 41. Titel seiner langen Laufbahn sichern.

Voraussetzung für die Verwertung des ersten ÖM-Matchballs ist dabei eine Platzierung unter den ersten Fünf. So eine sollte für den Mühlviertler im Normalfall kein Problem sein – und ist diesmal doch eine Herausforderung. „Es sind bei den Supercars nicht weniger als 12 Starter aus Österreich, Ungarn und Tschechien mit dabei“, sagt Höller zur Ausgangslage.

Und durch die hochkarätigen Geräte, die die Gegner an den Start bringen, wird die Challenge nicht gerade kleiner. „Es sind Piloten mit dabei, die sonst in der Europameisterschaft fahren. Diese verfügen über ein derart gutes Material, dass die Trauben für einen Privatfahrer wie mich schon ziemlich hoch hängen“, erklärt der RUBBLE MASTER-Pilot.

Immerhin kann er sich mit der starken Konkurrenz vor Publikum messen: Die Organisatoren des Rennens haben ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem ausgearbeitet, das es den Fans trotz Covid19 möglich macht, im PS Racing Center Greinbach mit dabei zu sein. Die Renntage beginnen am Samstag, 22. August 2020, bereits um 9 Uhr mit den ersten Trainings und werden am Sonntag, 23. August, mit den Renn- und Finalläufen fortgesetzt bzw. abgeschlossen.