Rallycross in Greinbach: Alois Höller holte trotz eines heftigen Abfluges seinen 41. Meistertitel

Obwohl er im Finale um den Tagessieg einen heftigen Abflug verzeichnete, holte der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) beim heutigen Rallycross in Greinbach seinen insgesamt 41. Meistertitel: Ein sechster Platz genügte, um den Titelsack in der Österreichischen Meisterschaft endgültig zuzumachen.

Feiern darf der Routinier den neuerlichen Titelgewinn mit zahlreichen blauen Flecken. „Ich habe mit recht hoher Geschwindigkeit richtig hart eingeschlagen, es war ein Unfall der heftigeren Sorte“, sagte er zu seinem üblen Crash.

Für diesen konnte er nur bedingt etwas: Nach zwei Vorlaufsiegen von der Pole Position in das Finale um den Tagessieg gestartet, wurde er in diesem von dem unter einem Pseudonym startenden Ungarn Csucsu mit seinem Citroen brutal auf die Hörner genommen. „Ich war nach dem Start auf der Innenbahn und er hat von außen kommend brutal und absolut rücksichtslos zugemacht. Ich hatte keinen Platz mehr und bin in der Folge mehr als einen Meter hoch aufgestiegen. Mit einer kaputten Vorderachse ist es dann nahezu ungebremst in Richtung Reifenstapel gegangen“ – so Höller zu seinem Unfall.

Dieser ließ einen arg ramponierten Ford Fiesta und einen Fahrer mit etwas ambivalenten Gefühlen zurück. „Natürlich freue ich mich über den Titel. Wenn man aber so heftig abfliegt, ist diese Freude doch ein bisschen getrübt. Zum Glück ist mir nichts passiert, die inzwischen obligaten Sicherheitseinrichtungen haben hervorragend funktioniert“, sagte Alois Höller im Ziel.