Rallycross-Doppel in Greinbach: Licht und Schatten für Alois Höller

Ein Wechselbad der Gefühle war das Rallycross-Doppel in Greinbach an diesem Wochenende für den Mühlviertler Alois Höller (Ford Fiesta 4x4): Nach einem dritten Rang im ÖM-Lauf am Samstag bedeutete im FIA-Zone-Lauf am Sonntag ein Motorschaden das vorzeitige Aus.

Am Samstag wurde der Routinier aus Götzendorf bei Rohrbach den Erwartungen gerecht: Hinter dem Ungarn „LUIGI“ in einem Peugeot 208 und dem Polen Staniszewski (Ford Fiesta) landete er als bester Österreicher als Dritter auf dem Podest. Dabei konnte er mit der normalerweise in der WM bzw. EM engagierten internationalen Gegnerschaft hervorragend mithalten und stellte dies u.a. mit einer Bestzeit im Training unter Beweis.

Dort war er auch am Sonntag vorerst ganz vorne, ehe das Verhängnis im ersten Vorlauf seinen Lauf nahm: In diesem geriet er ohne große Not mit dem Ungarn Fucik aneinander. Dafür gab es für Höller und seinen Gegner die schwarze Flagge – und im zweiten Vorlauf sozusagen als Draufgabe auch noch ein dickes Ende: Bei der Kollision hatte der Motor an Höllers Ford Schaden genommen und er musste seinen Boliden vorzeitig abstellen.

„Der Totalausfall tut natürlich weh, damit sind die Chancen in der Zonenmeisterschaft deutlich gesunken. Rückblickend betrachtet war der Crash mit Fucik natürlich überflüssig – aber so ist das im Rennsport: Solche Dinge passieren in der Hitze des Gefechtes nun einmal“, sagte Alois Höller zu seinem Ausfall.