Rallycross: Alois Höller bei FIA-Zone-Lauf in Tschechien neuerlich auf dem Podest

Nach einem zweiten Platz vorige Woche in Italien gab es für den Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) auch an diesem Wochenende in Tschechien wieder ein Erfolgserlebnis: Mit einem zweiten Rang bei einem zur FIA-Zone zählenden Lauf schaffte er es neuerlich auf das Siegerpodest.

Und wie schon vorige Woche lieferte er sich auch diesmal wieder dem Polen Zbigniew Staniszewski (Ford) das ganze Wochenende über ein sehenswertes Duell: Zwei Vorläufe konnte Höller für sich entscheiden, bei den anderen beiden hatte der Pole die Nase knapp vorne. Aufgrund der etwas schnelleren Gesamtzeit konnte sich Staniszewski damit die Pole-Position für das Finale um den Tagessieg sichern.

In diesem legte der polnische Ford-Pilot einen deutlich sichtbaren Fehlstart auf die Bahn, der zur allgemeinen Überraschung aber ungeahndet blieb. Alois Höller klebte in der Folge über einen Großteil der Distanz zwar am Heck von Staniszewski, hatte mit seinen Überholversuchen aber keine Chance.

„Unglaublich, dass so ein Fehlstart keine Konsequenzen hat – ich habe fix damit gerechnet, dass der Start abgebrochen wird. Normalerweise gibt es da Sensoren, keine Ahnung, warum die nicht angeschlagen haben“, meinte der Mühlviertler nach dem Rennen. Immerhin konnte er mit dem zweiten Platz wichtige Punkte für die Zonen-Meisterschaft mit nach Hause nehmen und wahrte so seine kleine Titelchance. Diese existiert allerdings nur, wenn die noch ausstehenden Rennen auch tatsächlich noch gefahren werden. „Mal schauen, was der Herbst bringt, im Moment ist relativ wenig fix“ – so der Routinier.