Rallycross-Doppel in Melk: Tage der Entscheidung für Alois Höller

GÖTZENDORF. Viel steht am kommenden Wochenende für Alois Höller (Ford Focus) auf dem Spiel: Der Oberösterreicher hat bei den zwei Rallycross-Läufen auf dem Wachauring in Melk die Chance, sowohl in der Staatsmeisterschaft als auch im FIA-Zone-Championat eine Vorentscheidung zu seinen Gunsten herbeizuführen.

Dabei sind die Voraussetzungen für den Routinier höchst unterschiedlich: Während er in der ÖM in der Rolle des Jägers nach Melk kommt, ist er in der FIA-Zone als Leader selber der Gejagte. In der Staatsmeisterschaft fehlen Höller dabei mit 94 Punkten aktuell sechs Zähler auf Tabellenführer Tristan Ekker (VW). In der FIA-Zone sind die Vorzeichen genau umgekehrt: Dort hält Höller bei 142 Zählern und hat damit 60 Punkte Vorsprung auf den Ungarn Tamas Karai (Audi). Nachdem es für einen Sieg bis zu 30 Punkten gibt, ist die Meisterschaft drei Rennen vor dem Saisonende auch hier noch offen.

Vor diesem Hintergrund setzt Alois Höller im Melk auf einen kontrollierten Angriff: „Ich muss möglichst viele Punkte mitnehmen, ohne einen Ausfall zu riskieren. Nachdem es gleich um doppelte Punkte geht, werde ich versuchen, mit dosiertem Risiko das Maximum herauszuholen“, erklärt Höller die Marschrichtung für den „Double-Header“ in der Wachau. Nach diesem steht dann nur mehr der Saisonkehraus in Fuglau am letzten Septemberwochenende auf dem Programm.

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